
Bakteriostatisches Wasser
Steriles Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol im Glasvial mit Septum, zum Lösen lyophilisierter Peptide im Labor. Nur für Forschungszwecke.
ab 6,99 €
inkl. MwSt.
Grundpreis: 2,33 € pro mlVon der Redaktion Infinity Peptides ·
Temperatur, Licht, Feuchtigkeit: Wie lyophilisierte Peptide gelagert werden, was beim Lösen zu beachten ist und warum gelöste Proben portioniert werden.

Peptide sind empfindliche Moleküle. Ob eine Probe auch nach Wochen noch das enthält, was das Zertifikat verspricht, hängt zu einem großen Teil von Lagerung und Handhabung ab. Dieser Beitrag fasst die Regeln zusammen, die sich in der Laborpraxis bewährt haben.
Zustand | Lagerung | Worauf achten |
|---|---|---|
Lyophilisat, lang | −20 °C, dunkel | Vor dem Öffnen auf Raumtemperatur bringen |
Lyophilisat, kurz | 2–8 °C, dunkel | Verschlossen halten |
Lösung | gekühlt, dunkel | Portionieren, Einfrier-Auftau-Wechsel vermeiden |
Kalt, trocken und dunkel: für die Langzeitlagerung bei −20 °C, für einige Wochen bei 2–8 °C. Im gefriergetrockneten Zustand sind die meisten Peptide erstaunlich stabil.
Kälte: −20 °C sind für die Langzeitlagerung üblich; kurzfristig genügen bei vielen Peptiden 2–8 °C.
Trockenheit: Lyophilisate ziehen Feuchtigkeit an. Vials bleiben verschlossen und nehmen vor dem Öffnen Raumtemperatur an, damit sich kein Kondenswasser auf dem kalten Pulver niederschlägt.
Licht: Peptide mit Tryptophan, Tyrosin oder Methionin reagieren empfindlich auf Licht und Sauerstoff.
Ja, für die Dauer eines normalen Versands ist ein trockenes Lyophilisat bei Raumtemperatur stabil. Nach dem Eintreffen gehört es aber an seinen Lagerort.
Das hängt von der Sequenz ab. Viele kurze, geladene Peptide lösen sich gut in Wasser; für Proben, die mehrfach entnommen werden, wird häufig bakteriostatisches Wasser verwendet.
Bakteriostatisches WasserSteriles Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol im Glasvial mit Septum, zum Lösen lyophilisierter Peptide im Labor. Nur für Forschungszwecke.ab 6,99 €Der Zusatz an Benzylalkohol im bakteriostatischen Wasser hemmt das Bakterienwachstum. Beim Lösen hat sich bewährt, die Flüssigkeit langsam an der Glaswand entlang zuzugeben und das Vial nur sanft zu schwenken – kräftiges Schütteln kann Schaum bilden und manche Peptide zur Aggregation anregen. Hydrophobe Peptide lösen sich oft schlecht in Wasser; hier geben Zertifikat oder Literatur Auskunft über geeignete Lösungsmittel.
Deutlich kürzer als im trockenen Zustand. Gelöste Proben werden gekühlt und lichtgeschützt aufbewahrt und für längere Versuchsreihen portioniert.
Wiederholtes Einfrieren und Auftauen schadet vielen Peptiden. Deshalb werden Lösungen häufig in mehrere kleine Gefäße aufgeteilt und einzeln eingefroren, sodass jede Portion nur einmal aufgetaut wird.
Weitere Grundlagen zu Aufbau und Stabilität von Peptiden stehen im Artikel Was sind Peptide?.
Manning MC et al. Stability of Protein Pharmaceuticals: An Update. Pharmaceutical Research, 2010. doi:10.1007/s11095-009-0045-6

Steriles Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol im Glasvial mit Septum, zum Lösen lyophilisierter Peptide im Labor. Nur für Forschungszwecke.
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