
BPC-157
Synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren, eines der meistuntersuchten Peptide der Regenerationsforschung. Als Lyophilisat. Nur für Forschungszwecke.
ab 29,99 €
inkl. MwSt.
Grundpreis: 5.998,00 € pro gVon der Redaktion Infinity Peptides ·
Blutstillung, Entzündungsphase, Gewebeneubildung, Umbau: Wie Gewebe sich selbst repariert und welche Peptide als Werkzeuge dienen, um diese Phasen im Modell zu untersuchen.

Wenn Gewebe verletzt wird, setzt der Körper ein fein abgestimmtes Programm in Gang. Zellen wandern ein, teilen sich, bilden neue Matrix und bauen sie wieder um – gesteuert von einem dichten Netz aus Signalmolekülen. Die Regenerationsforschung versucht, dieses Programm zu verstehen. Peptide sind dabei ein wichtiges Werkzeug.
Wundheilung verläuft in vier überlappenden Phasen: Blutstillung, Entzündung, Proliferation, Umbau.
Synthetische Peptide erlauben es, einzelne Signale dieses Programms im Modell gezielt zu untersuchen.
Am häufigsten in der Literatur: BPC-157, Thymosin Beta-4 (TB-500) und GHK-Cu.
Die Daten stammen fast ausschließlich aus Zellkultur und Tiermodellen.
Die Wundheilung wird klassisch in vier Phasen eingeteilt, die sich zeitlich überlappen: Blutstillung, Entzündungsphase, Proliferationsphase und Umbauphase.
Blutstillung: Blutplättchen verschließen das verletzte Gefäß und setzen erste Signalstoffe frei.
Entzündungsphase: Immunzellen wandern ein, räumen Zelltrümmer ab und schütten Wachstumsfaktoren aus.
Proliferationsphase: Fibroblasten bilden neue extrazelluläre Matrix, neue Blutgefäße sprossen ein, Deckzellen schließen die Oberfläche.
Umbauphase: Die zunächst ungeordnete Matrix wird über Wochen bis Monate umgebaut und gewinnt an Festigkeit.
Jede Phase lässt sich im Labor gezielt untersuchen – etwa mit Migrationsassays oder mit Tiermodellen für Sehnen-, Haut- und Schleimhautverletzungen.
Viele Signalmoleküle der Wundheilung sind selbst Peptide oder Proteine. Synthetische Peptide erlauben es, einzelne Signale nachzuahmen, zu verstärken oder zu blockieren und so ihre Rolle sichtbar zu machen.
Drei Peptide tauchen in der Literatur besonders häufig auf: BPC-157, Thymosin Beta-4 beziehungsweise TB-500 und GHK-Cu. Sie greifen an unterschiedlichen Stellen des Programms an.
Peptid | Länge | Untersuchter Ansatzpunkt | Typische Modelle |
|---|---|---|---|
BPC-157 | 15 Aminosäuren | Gefäßneubildung, Stickstoffmonoxid-System | Sehne, Muskel, Schleimhaut (Tier) |
Thymosin Beta-4 | 43 Aminosäuren | Aktin-Bindung, Zellmigration | Haut, Herzmuskel (Tier), Zellkultur |
GHK-Cu | 3 Aminosäuren + Kupfer | Matrixbildung, Kupferbereitstellung | Fibroblastenkultur |
BPC-157 ist ein Pentadecapeptid, dessen Sequenz einem Abschnitt eines Proteins aus dem Magensaft entspricht. Es ist in zahlreichen Tiermodellen zu Sehnen, Bändern, Muskel- und Schleimhautgewebe untersucht worden.
Diskutiert werden Effekte auf die Gefäßneubildung und das Stickstoffmonoxid-System. Eine kritische Einordnung bietet der Beitrag BPC-157: Was die Studienlage hergibt.
BPC-157Synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren, eines der meistuntersuchten Peptide der Regenerationsforschung. Als Lyophilisat. Nur für Forschungszwecke.ab 29,99 €ForschungspeptidThymosin Beta-4 ist ein Protein aus 43 Aminosäuren, das an Aktin bindet und damit beeinflusst, wie Zellen sich bewegen. TB-500 ist ein synthetisches Peptid, das sich an seiner aktiven Region orientiert.
Weil Zellmigration eine Grundvoraussetzung der Wundheilung ist, gehört Thymosin Beta-4 zu den am besten untersuchten Molekülen des Feldes. Mehr dazu im Beitrag Thymosin Beta-4 und Zellmigration.
GHK-Cu ist ein Kupferkomplex aus drei Aminosäuren, der im Blutplasma vorkommt. In Fibroblastenkulturen wird er im Zusammenhang mit der Bildung von Kollagen und anderen Matrixbestandteilen untersucht.
Außerdem dient GHK-Cu als Modell dafür, wie Kupfer im Gewebe bereitgestellt wird.
GHK-Cu (Kupferpeptid)Kupferkomplex des Tripeptids Glycyl-Histidyl-Lysin, untersucht in der Forschung zu Fibroblasten und Kollagensynthese. Nur für Forschungszwecke.ab 34,90 €ForschungspeptidVor allem Hinweise auf Mechanismen – keine Aussagen über den Menschen. Der Großteil der Daten stammt aus Zellkultur und Tiermodellen, manche Befunde nur von wenigen Arbeitsgruppen.
Diese Modelle sind unverzichtbar, um Mechanismen zu verstehen, bilden die Komplexität eines ganzen Organismus aber nur teilweise ab. Bei jedem Befund lohnen drei Fragen: In welchem Modell wurde das gezeigt, von wem, und wurde es unabhängig bestätigt?
Kaum. Die Literatur besteht ganz überwiegend aus Zellkultur- und Tierstudien. Kontrollierte Humanstudien in nennenswertem Umfang liegen nicht vor.
Ein Laborversuch, bei dem man misst, wie schnell Zellen in eine zellfreie Fläche einwandern – zum Beispiel in einen Spalt, der in eine geschlossene Zellschicht gekratzt wurde. Er dient als vereinfachtes Modell für den Wundverschluss.
Nein. Sie sind ausschließlich für die In-vitro-Forschung bestimmt und nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr.
Gurtner GC et al. Wound repair and regeneration. Nature, 2008. doi:10.1038/nature07039
Seiwerth S et al. BPC 157 and Standard Angiogenic Growth Factors. Gastrointestinal Tract Healing, Lessons from Tendon, Ligament, Muscle and Bone Healing. Current Pharmaceutical Design, 2018. doi:10.2174/1381612824666180712110447
Goldstein AL et al. Thymosin β4: a multi-functional regenerative peptide. Basic properties and clinical applications. Expert Opinion on Biological Therapy, 2012. doi:10.1517/14712598.2012.634793
Pickart L, Margolina A. Regenerative and Protective Actions of the GHK-Cu Peptide in the Light of the New Gene Data. International Journal of Molecular Sciences, 2018. doi:10.3390/ijms19071987

Synthetisches Pentadecapeptid aus 15 Aminosäuren, eines der meistuntersuchten Peptide der Regenerationsforschung. Als Lyophilisat. Nur für Forschungszwecke.
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Kupferkomplex des Tripeptids Glycyl-Histidyl-Lysin, untersucht in der Forschung zu Fibroblasten und Kollagensynthese. Nur für Forschungszwecke.
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